Die Insel Kreta – zauberhafte Gebirgsformatierungen und beindruckende Schluchten

Inmitten zauberhafter Gebirgsformatierungen, die mit beindruckenden Schluchten und satten Tälern aufwarten, lässt sich die Insel Kreta in Ost-, West- und Zentralkreta aufteilen. Hier findet man neben den 68 Gemeinden, die sich wiederum in 4 Provinzen aufteilen lassen, auch die Hauptstadt Iraklio, die mit 140000 Einwohnern das Wirtschaftszentrum des kretischen Archipels bildet. Zu diesem Archipel gehören neben der Hauptinsel zahlreiche Kreta vorgelagerte kleine, teils unbewohnte Inseln.

Besonderer wirtschaftlicher Augenmerk der Geburtstätte des Göttervaters Zeus ist selbstverständlich der wachsende Fremdenverkehr. Aber auch die landwirtschaftlichen Erträge unterstützen den hohen Einnahmesektor der griechischen Insel (ähnlich wie auf Rhodos) beachtlich. Besonders prägend für die Region ist hier der Oliven und Obstanbau, wobei auch die Weine griechischer Herkunft von zahlreichen Genießern auf der ganzen Welt geachtet und geschätzt werden. Aufgrund der wirtschaftlichen Bedeutung wird gerade dem Fremdenverkehr in allen Provinzen eine große Beachtung geschenkt. Auf Kreta wurde gekonnt das kulturelle Erbe, der vor etwa 6000 v. Christus besiedelten Insel mit den Vorzügen des heutigen Zeitalters vereinbart, und ergänzt sich in harmonischer Weise.

Die zahlreichen Übernachtungsmöglichkeiten entsprechen den vielfältigen Erwartungen der Reisenden, und versprechen einen unbeschwerten und mehr als zufriedenstellenden Aufenthalt. Sowohl die kulinarischen Angebote als auch die zahlreichen Sehenswürdigkeiten überzeugen hier den Reisenden zu jeder Jahreszeit. Aufgrund des milden Mittelmeer Klimas zählt Kreta zu den Sonnenreichsten Inseln im Mittelmeer, wobei auch der Winter auf dieser Insel mit seinen milden Temperaturen sehr angenehm und erträglich sind. So weist Kreta beispielsweise auch im Dezember eine durchschnittliche Temperatur von 17° Grad auf.

Artenreiche Vielfalt an Pflanzen und Vegetationen

Daher bietet die Insel geradezu ideale Bedingung, um die artenreiche Vielfalt an Pflanzen und Vegetationen in ausgedehnten Wanderungen zu erkunden. Inmitten intensiv duftender Kräuter, Pinienbäumen oder den zahlreichen Olivengewächsen kann man auf Schusters Rappen die typischen Tierarten der Region in heimischen Territorium beobachten. Besonders in den zahlreichen Schluchten und Gebirgsketten kann man verschiedene, vom Aussterben bedrohte Rassen entdecken und sich an deren natürlichen Verhalten erfreuen. Auf die Erhaltung des natürlichen Lebensraumes wird auch von Seiten der Verwaltung Kretas besonderer Wert gelegt.

Die insel Kreta

Die insel Kreta

Vor einer Reise in dieses teilweise unberührte Land empfiehlt sich jedem Reisenden sich mit den Gewohnheiten und Sitten der Bewohner vertraut zu machen. Gerade Kreta ist mit seinem griechisch-orthodoxen Glauben eine Gesellschaft, die die alten Traditionen und Brauchtümer lebt und sehr schätzt. Diese vorherrschende Zugehörigkeit zum Glauben des frühen Christentums wird dem Besucher bei den zahlreichen Gedenkstätten allgegenwärtig, und sollte dem entsprechend gehuldigt werden. Die tiefe Verbundenheit zum eigenen Grund und Boden wird auch in der spezifischen Musik ausgelebt, die eine eigene Version der griechischen Volksmusik darstellt. Die sehr tiefgründigen Texte, die oftmals politische Wurzeln besitzen, und ihre wilde, unkonventionelle Rhythmusmischung kann man bei den zahlreichen Festlichkeiten innerhalb des Landes genießen.

Jedoch erlebt der Tourist aufgrund der gelungenen Harmonisierung der Jahrhunderte neben den traditionellen Erbe auch ein junges modernes Kreta, welches sich vor allem in den Ballungsräumen der Großstädte abspielt, und hier mit allen Vergnügungsvariationen der heutigen Gesellschaft aufwartet. So sind neben den zahlreichen Bars und Clubs auch gerade im Sportsektor alle Möglichkeiten erschlossen, und bieten eine willkommene Alternative zur kulturellen Ebene.

Kreta – eine Insel, die sich erst bei genaueren Betrachten und Erkunden in seinem Reichtumsnuancen offenbart.